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Das Geheimnis von Pip Ivan

Der geheimnisvollste Berg der ukrainischen Karpaten zieht Touristen wie Magnet an. Es sind vielleicht die von dessen Spitze zu sehenden Landschaften, die für Schaulustige so attraktiv sind, oder Legenden, vermischt mit historischen Fakten, so dass sich auch Forscher schwer tun zu sagen, wo die Wahrheit zu Ende ist und die Fiktion beginnt. Oder liegt es an dem einzigartigen Architekturdenkmal — den Ruinen einer alten polnischen Sternwarte auf der Spitze. Niemand kann sagen, worin das Geheimnis besteht, doch ist der Pip Ivan einer der bekanntesten und für Touristen interessantesten Orte, auch wenn es weit entfernt von Autobahnen und populären Orten liegt.

Pip Ivan gehört zu dem höchsten Gebirge der Ukraine — Tschornogora. Der dritthöchste Berg in der Ukraine — nach Hoverla (2061 Meter) und Brebeneskul (2036 Meter) — ragt 2028 Meter über Meeresspiegel. Auf dessen Spitze befinden sich die Ruinen der alten polnischen Sternwarte, gebaut Anfang des 20. Jahrhunderts.

Unheimliche und interessante Legenden gibt es über die Entstehung des Bergnamens. Pip Ivan ist nämlich nicht der einzige Name. Von Huzulen hört man auch eine andere Variante — Tschorna Hora (der schwarze Berg). Die Entstehung des Namens wird verschiedenerweise erklärt. Einer der Variante besagt, dass der Berg von weitem einem Priester im Talar ähnelt. Andere sagen, hier lebte einmal Priester Ivan, der in der Kupalas Nacht auf dem Berg Heilpflanzen sammelte. Am ältesten ist die Variante über Winde, die auf der Spitze heulen und singen (auf Ukrainisch „popivajut“, mit Betonung auf der 2. Silbe). Deswegen heißt auch der Berg Popivan. Interessant ist auch die Legende, wie es zu dem Namen Tschorna Hora gekommen ist.  Man erzählt, dass der Nationalheld Oleksa Dovbusch einmal,als er Schafe hütete, auf einem Stein auf der Bergspitze den Teufel sah. Er erinnerte sich an die Geschichte, dass derjenige, der „das schwarze Pech“ tötet, vom Gott beschert wird. Der Dovbusch traf den Teufel und tötete ihn, wofür er eine unmenschliche Kraft und einen Schutz gegen Kugeln bekam. Wegen Teufelsblut, das auf dem Stein breitlief und schwarz wurde, nannte man den Berg Tschorna.

Das wechselhafte Wetter auf Pip Ivan sorgt für weitere Geheimnisse. Unstabiles Klima ist für erfahrene Touristen kein Wunder mehr: einmal scheint die Sonne, dann kommen schwarze Wolken und nach fünf Minuten wird der Himmel von Blitzen zerrissen und die Erde bebt vor Donner.

Die Huzulen mögen die Tschorna Hora nicht besonders. Man glaubt, wenn man es besteigt, darf man kein Unglück oder schlechtes Wetter erwähnen, sonst schwört man es herauf. Auch erzählt man, dass man früher, indem man den Knopf im Aufzug drückte, von der Sternwarte ins unterirdische Lager kam, wo es sogar Flugzeughallen gab.

Gerechtigkeitshalber muss man bemerken, dass der Name Tschorna Hora wohl der historisch erste war. Pip Ivan gebrauchte man schon, als hierher die Sovjetmacht kam. Noch auf den Karten des französischen Forschers Guillaume Le Vasseur de Beauplan, der in dem Zeitraum 1630-1647 in der Ukraine arbeitete und Karten entwarf, kann man dort, wo die ukrainischen Karpaten sind, Bezeichnungen «Carna hora» sehen. Und damals gehörten seine Karten zu den weltbesten. Es gibt noch eine Besonderheit. Die Gebirgszüge der Karpaten erhielten oft ihre Namen von einem deren höchsten Berge, wie die Gebirgszüge Javirnyk oder Maksymets. Genau so konnte in dem Gebirgszug ein Berg mit dem Namen Tschorna existieren.

Einige unserer Trekking- und Raftingtouren schließen die Besteigung des Pip Ivan ein. Wenn Sie also in die Ukraine reisen, besuchen Sie den geheimnisvollsten Berg der ukrainischen Karpaten und das höchst liegende Gebäude der Ukraine, das auf dessen Spitze liegt — die verlassene polnische Sternwarte.

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